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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Baar e.V. findest du hier .
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Zum zweiten Mal findet das Anschwimmen im Kirnbergsee nur in Isolation statt. Anhand der Teilnehmerzahl ist jedoch eine gewisse Corona-Müdigkeit zu erkennen.
Da staunten zwei Spaziergänger im Pfaffental bei Kirchen-Hausen am Samstagnachmittag nicht schlecht: nur mit Badehose bekleidet stieg ein Mann mittleren Alters in das kalte Wasser des dortigen Weihers. Ein Junge fotografierte ihn dabei. Verwundert blieben sie stehen, doch nach nicht einmal drei Minuten war dann alles vorbei. Der Mann stieg aus dem Wasser und klärte die Situation auf.
Es handelte sich um Thomas Moch, Leiter der DLRG-Ortsgruppe Baar, der dort seinen Beitrag für das Anschwimmen in Isolation 2021 ablieferte. Sohn Elias sorgte für die Beweisbilder. So aufgeklärt, verharrten die beiden Spaziergänger noch einige Zeit am Weiher, zogen aus Solidarität Schuhe und Strümpfe aus und ließen die Füße im Wasser baumeln. Das war schon kalt, genauer gesagt sieben Grad, die hatte Thomas Moch ermittelt, bei 14 Grad Außentemperatur und einem richtig unangenehmen Wind.
Immer am Karsamstag
Normalerweise tummeln sich seit 1993 jedes Jahr am Karsamstag die ersten Badegäste im mehr oder weniger kalten Kirnbergsee, wenn die DLRG-Ortsgruppe Baar mit dem traditionellen Anschwimmen die Badesaison eröffnet. Es gab auch schon Jahre, in denen das Eis aufgeklopft werden musste. Es hieß mindestens eine halbe Minute, höchstens drei Minuten im Wasser zu verbringen, dann gab es den begehrten Eintrag im Frühschwimmerpass.
Doch Corona macht das unmöglich. Um die Tradition aufrecht zu erhalten, wurde 2020 das „Anschwimmen in Isolation“ erfunden. Ins Wasser gehen, egal wo, alleine, maximal drei Minuten, zur Sicherheit begleitet von einer Person, die auch das Beweisfoto schießt, das dann auf der Homepage baar.dlrg.de veröffentlicht wird. 13 Personen der Ortsgruppen Baar und Blumberg hatten an der Aktion teilgenommen.
Ein Jahr ist ins Land gezogen, man hatte auf Lockerungen gehofft. Doch nun musste das 29. Anschwimmen erneut im „Homeoffice-Modus“ stattfinden. Thomas Moch ging mit gutem Beispiel voran, allerdings waren es dieses Mal lediglich drei weitere Teilnehmer. Bei Rainer Hennch-Schnurr war es der heimische Gartenteich in Allmendshofen, Harald Frey nahm ein Bad im Riedsee, Martin Fluck sprang am Wehr zwischen Aselfingen und Achdorf in die kalte Wutach.
Text von Lutz Rademacher
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